Wenn die Menschheit überlebt, stirbt sie, und alle um sie herum gleich mit, darum muss die Menschheit so schnell wie möglich aufhören zu existieren. Wenn die Menschheit sich jetzt nicht selbst vernichtet, lebt sie noch lange genug, um auch noch das restliche Leben auf diesem Planeten zu zerstören.
Das ist der Kern eines Aussage von Ivan Illich, der seinerseits zu den wenigen Menschen gehört, die ernsthaft begriffen haben, wie wahnsinnig die Menschheit ist.
Ist es aber der richtige Weg, die Selbstzerstörung der Menschheit ungehindert bis zum bitteren Ende weiterlaufen zu lassen?
Stefan Lanka bezieht im Namen von klein-klein und im Namen der Kinder dieses Planeten, denen nicht ihr Recht auf Weiterleben aberkannt werden darf, Stellung zu Ivans Aussage.
Die Zeit, um die Selsbtzerstörung der Menschheit noch zu überwinden, ist aber knapper, als die meisten glauben, und wir sind auf dem besten Wege, Ivan Illich seinen Wunsch nach einer schnellstmöglichen Menschheitszerstörung zu erfüllen.
Wir kümmern uns in einem Anflug ekelerregender Doppelmoral (scheinbar) um die Erhaltung der Regenwälder, erzeugen so den Eindruck, dass wir und als Industrienationen um die Erhaltung der Welt bemühen, aber ignorieren, dass die Weltmeere bereits begonnen haben, zu kippen und abzusterben. Die Weltmeere produzieren uns aber 80% des Sauerstoffgehalts in der Atmosphäre. Wenn die Meere kippen, ersticken wir. Sich um die Erhaltung der Regenwälder zu kümmern, während sie gleichzeitig abgeholzt werden und gleichzeitig fast unbemerkt die Meere töten, ist der Beweis für den Wahnsinn der Menschheit, der mich unendlich anekelt.
Die Frage, die sich stellt: Geben wir Ivan Illich recht, und lassen die Menschheit in ihrem Wahnsinn, damit sie so schnell wie möglich komplett ausstirbt, oder gehen wir gezielt daran, diesen Wahnsinn aufzubrechen, damit die heutigen Kinder noch eine Chance haben können, irgendwann in vielen Jahren an Altersschwäche sterben zu können?




